Neugründung: Verband Digitaler Gesundheitsvorsorge

Insgesamt 60 der führenden Hersteller für digitale Gesundheitslösungen haben sich zum Verband Digitaler Gesundheitsvorsorge (SVDGV) zusammengeschlossen. Die Hersteller wollen so eine zentrale Rolle bei der Ausgestaltung und Umsetzung des Digitale-Versorgung-Gesetzes (DVG) einnehmen.

60 Unternehmen – ein Verband

Zusammenhalt der Digital-Unternehmen: Die Anbieter digitaler Gesundheitslösungen haben einen eigenen Verband gegründet. „Wir sehen uns in der Zuständigkeit, in enger Zusammenarbeit mit weiteren Beteiligten bei der Umsetzung des Digitale-Versorgung-Gesetzes (DVG) eine aktive und konstruktive Rolle zu spielen“, so Daniel Nathrath. Der Gründer und Geschäftsführer von Ada Health ist Präsident des neuen Spitzenverbandes Digitaler Gesundheitsvorsorge (SVDGV), dem knapp 60 E-Health-Unternehmen als Mitglieder angehören.

Sicher und offen für Neuerungen

Der Organisation geht es darum, die Einführung des DVG „sicher und innovationsfreundlich zu gestalten“. Dabei fordert der SVDGV eine aktive Funktion bei dessen weiterer Entwicklung und Realisierung. Der Verband sieht seine Rolle genauer gesagt in der Verhandlung der Rahmenvereinbarung mit dem GKV-Spitzenverband.

„Es ist wichtig, dass die Unternehmen, die digitale Anwendungen entwickeln, mit am Tisch sitzen, wenn verhandelt wird“, so SVDGV-Vorstandsmitglied Diana Heinrichs, Gründerin und Geschäftsführerin der Lindera GmbH. „Wir brauchen transparente Maßstäbe, nach denen digitale Gesundheitsanwendungen anerkannt werden.“ Dabei müsse der Gesetzgeber unter anderem sicherstellen, dass das DVG gesunde Geschäftsmodelle mit nachhaltiger Finanzierung unterstützt.

Foto: Ada Health